Aus diesem politischen Grundverständnis heraus betrachtet der Bundesvorstand das Wahlergebnis vom letzten Sonntag in Berlin mit Entsetzen, Bitternis und größter Sorge.
Dass nur wenige Tage vor dem 36. Jahrestag der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten die Nachfolger der ehemaligen Mauerschützenpartei - noch dazu in der Deutschen Hauptstadt - sich anmassend anschicken, die politische Macht an sich zu reißen, hätten sich hierzulande nicht nur unsere Kameraden, allesamt Opfer des SED-Regimes, sondern alle demokratisch gesonnen Bürger unseres Landes niemals vorstellen können.
Wieviel Geschichtsvergessenheit braucht man, um einer Partei mit dieser stalinistischen Vergangenheit und diesem aktuellen, nämlich sozialistischen Parteiprogramm, ein zweites Mal die politische Verantwortung in die Hand zu geben?
Und dies ausgerechnet in der administrativen sowie parlamentarischen Schaltzentrale unseres Landes!
Wann lernen die Deutschen endlich aus ihrer Geschichte?
Der VOS-Bundesvorstand Berlin, den 22.09.2026